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100m - mein Thema!
Verwunderlich, dass genau dieser Weltrekord Jahr für Jahr mit großen Schritten verbessert wird. Nachdem Aschenbahn und Handzeitnahme nur noch Teil der Geschichte ist werden andere Wege gegangen um ein Olympiafinale zu einem richtigen Finale zu machen. Ein finale in dem der Weltrekord fällt. Zum Beispiel wird die Kunststoffbahn angepasst an das Körpergewicht und die Bodenkontaktzeiten der Athleten. So wir der Impuls des Läufers genau zum richtigen Zeitpunkt zurückgegeben, Flummi-Effekt bei jedem Schritt würde ich es nennen.

Der 100-Meter-Lauf gilt also als eine der wichtigsten Disziplinen bei Olympischen Sommerspielen. Neben dem Marathon und dem Weitsprung ist es der bedeutendste Weltrekord in der Leichtathletik.

Lange Zeit war für der Weltrekord über 100 Meter die 10 Sekunden die magische Grenze. Als erster lief der deutsche Armin Harry in Zürich im Jahr 1960 einen Weltrekord von genau 10,0 Sekunden (Aschenbahn). Diese Zeit war allerdings handgestoppt. Spätere Analysen ergaben eine wahre Zeit von wahrscheinlich über 10,20 Sekunden. Er sollte der letzte weiße Sprinter mit einem 100m Weltrekord bei den Männern sein. Seither dominieren die Disziplin 100m der Männer vor allem Amerikaner mit afrikanischen Vorfahren - insbesondere aus den USA und Jamaika. Mit 9,95 Sekunden lief Jim Hines (USA) 1960 in der Höhe von Mexiko City erstmals ein Mensch einen 100 m Weltrekord unter 10 Sekunden, der zuverlässig elektronisch gestoppt war. Seither wurde dieser Weltrekord noch etwa 15-mal verbessert - siehe Tabelle.

Bei den Frauen konnten europäische Läuferinnen, besonders aus der DDR, länger mithalten als bei den Männern. Zwischen 1972 und 1983 war der 100-m-Weltrekord der Frauen in deutscher Hand. Am 1.Juli.1977 lief Marlies Oelsner-Göhr in Dresden die 100 Meter erstmals unter 11 Sekunden. Seit dem 16.07.1988 ist der 100m-Weltrekord der Frauen in der Hand von Florence Griffith-Joyner (USA) in 10,49s.
Weitere, herausragende Sprinter, die nicht in der Rekordliste geführt werden, sind nicht in Vergessenheit geraten. Tyson Gay (USA) mit der bis heute zweitschnellsten Zeit von 9,69s (2009 in Shanghai). Die selbe Zeit verbucht Yohan Blake (JAM) 2012 in Lausanne. Nesta Carter (USA) mit 9.78s, Bruny Surin (CAN) mit 9,84s, Franky Fredericks (NAM) mit 9,86s, Linford Christie (GBR) mit 9,87s sowie Christophe Lemaitre (FRA) mit 9,92s um nur ein paar zu nennen.
Here they are - my heroes:
Bolt Usain Bolt
(JAM)
9,58s WM-Finale Berlin, 16.08.2009
Bolt Usain Bolt
(JAM)
9,69s Olympia Finale Beijing, 16.08.2008
Bolt Usain Bolt
(JAM)
9,72s New York, 01.06.2008
Powell Astafa Powell
(JAM)
9,74s Rieti, 09.09.2007
Powell Astafa Powell
(JAM)
9,77s Athen, 14.06.2005
Montgomery Tim Montgomery
(USA)
9,78s Paris, 14.09.2002
Greene Maurice Greene
(USA)
9,79s Athen, 16.06.1999
Bailey Donovan Bailey
(CAN)
9,84s Olympia Finale Atlanta, 27.07.1996
Burrell Leroy Burrell
(USA)
9,85s Lausanne, 06.07.1994
Lewis Carl Lewis
(USA)
9,86s WM-Finale Tokio, 25.08.1991
Burrell Leroy Burrell
(USA)
9,90s New York, 14.06.1991
Lewis Carl Lewis
(USA)
9,92s Olympia Finale Seoul, 24.09.1988
Smith Calvin Smith
(USA)
9,93s Colorado Springs, 03.07.1983
Hines Jim Hines
(USA)
9,95s Olympia Finale Mexico City, 14.10.1968
Hines Jim Hines
(USA)
9,9s Sacramento, 20.06.1968
Harry Armin Harry
(GER)
10,0s Zürich, 21.06.1960
W. Williams Willie Williams
(USA)
10,1s Berlin, 03.08.1956
Owens Jesse Owens
(USA)
10,2s Chicago, 20.06.1936
P. Williams Percy Williams
(CAN)
10,3s Toronto, 09.08.1930
Paddock Charles Paddock
(USA)
10,4s Redlands, 23.04.1921
Lippicott Donald Lippincott
(USA)
10,6s Olympisches Finale Stockholm, 06.07.1912
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